Datenschutzerklärung
Was diese Website erhebt, wozu, wohin es geht und welche Rechte Du hast — Information nach Art. 13 DSGVO.
Verantwortlicher
Verantwortlich für die Verarbeitung Deiner Daten auf dieser Website ist:
QE Capital GmbH
Rheinpromenade 13, 40789 Monheim am Rhein, Deutschland
philipp.schunicht@rightnow.de
Datenschutzbeauftragter: [von QE Capital zu ergänzen: Name und Kontakt, oder die Feststellung, dass keiner bestellt werden muss]
Kanzlei und Prozessfinanzierer sind für ihre eigene Verarbeitung jeweils selbst verantwortlich. Ihre Informationen erhältst Du als eigene Dokumente zusammen mit dem Antrag: die Datenschutzerklärung der Kanzlei und das Merkblatt zur Datenverarbeitung des Prozessfinanzierers.
Wenn Du die Seite nur ansiehst
Diese Website setzt keine Cookies. Es findet keine Reichweitenmessung, keine Analyse und kein Tracking statt — kein Google Analytics, kein Tag Manager, kein Pixel, kein Einwilligungsbanner, weil es nichts einzuwilligen gibt. Die Schrift wird von unserem eigenen Server ausgeliefert; beim Aufruf der Seite entsteht keine Verbindung zu Google Fonts oder einem Content-Delivery-Netzwerk.
Beim Abruf der Seite fallen wie bei jedem Webserver technische Zugriffsdaten an (IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browserkennung). [von QE Capital zu ergänzen: Hosting-Anbieter, Serverstandort, Speicherdauer der Server-Logs und der Auftragsverarbeitungsvertrag dazu]
Wenn Du das Antragsformular ausfüllst
Erhoben wird ausschließlich, was im Formular steht:
- Zur Person: Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Straße und Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Telefonnummer, E-Mail-Adresse; freiwillig der Name einer Person, die uns empfohlen hat.
- Zum Fall: die ausgewählten Anbieter und Dein Nettoverlust in Euro.
- Unterlagen: Deine Ausweiskopie (Reisepass, Personalausweis oder Führerschein) als Bild oder PDF, bis zu fünf Dateien mit je höchstens 10 MB.
- Unterschrift: das Bild, das Du im Unterschriftsfeld zeichnest, als PNG.
- Erklärungen: welche der drei Bestätigungen Du gesetzt hast.
Der Dateiname Deines Geräts wird dabei verworfen und durch einen eigenen ersetzt; das Datum der Unterschrift setzt der Server, nicht Dein Browser.
Der Nachweis Deiner Unterschrift (Audit-Trail)
Weil Du hier nicht auf Papier unterschreibst, erzeugen wir zu jedem Antrag ein Nachweisblatt. Es hält fest:
- Deine Fallnummer sowie Deine im Formular angegebenen Daten,
- den Zeitpunkt der Unterschrift mit Datum, Uhrzeit und Zeitzone,
- Deine IP-Adresse zum Zeitpunkt des Absendens — ungekürzt,
- die Kennung Deines Browsers (User-Agent), auf 400 Zeichen gekürzt,
- Dein Unterschriftsbild,
- die tatsächlich gesetzten Bestätigungen im Wortlaut des Formulars,
- je eine Prüfsumme (SHA-256) über jedes der sieben erzeugten Dokumente, damit später nachweisbar ist, dass sie nicht verändert wurden.
Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Beweisbarkeit einer elektronisch abgegebenen Erklärung, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Ohne diese Angaben wäre nicht belegbar, wer wann unterschrieben hat. Ein Aufenthaltsort wird nicht erhoben und nicht behauptet.
Wozu wir die Daten verarbeiten und auf welcher Grundlage
- Anbahnung und Abwicklung des Mandats und der Prozessfinanzierung — Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ohne diese Daten kann weder die Vollmacht erteilt noch der Prozessfinanzierungsantrag gestellt werden.
- Prüfung Deiner Identität anhand der Ausweiskopie — Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; die Kanzlei ist zur Identifizierung ihrer Mandantinnen und Mandanten verpflichtet.
- Nachweis der Unterschrift (IP-Adresse, Browserkennung, Zeitstempel, Prüfsummen) — Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
- Gesetzliche Aufbewahrungspflichten — Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
Wer die Daten bekommt
- Gottgeisl & Leinsmer Rechtsanwälte GmbH, Maderstraße 1/5, 1040 Wien — als eigene Verantwortliche, damit sie Dich vertreten kann. Sie erhält Deine Angaben, Deine Ausweiskopie und die unterschriebenen Dokumente.
- COMPEL s.r.o., Francúzskych partizánov 5666, 036 08 Martin, Slowakei — als eigener Verantwortlicher, weil der Prozessfinanzierungsvertrag zwischen Dir und COMPEL zustande kommt.
- Google als Auftragsverarbeiter: Die Akte — Formularangaben, Ausweiskopie, die sieben Dokumente und das Nachweisblatt — wird in einer geteilten Google-Drive-Ablage abgelegt. Zusätzlich entsteht in einer Google-Tabelle eine Übersichtszeile mit Fallnummer, Eingangsdatum, Name, E-Mail, Telefonnummer, Postleitzahl, Ort, Anbietern, Verlusthöhe und Stand der Bearbeitung. [von QE Capital zu ergänzen: der Google-Vertragspartner (Google Ireland Limited oder Google LLC), der Auftragsverarbeitungsvertrag und die eingestellte Datenregion des Workspace-Kontos]
- Gerichte, Behörden und die Gegenseite erhalten Deine Daten im Rahmen des Verfahrens über die Kanzlei, soweit das zur Durchsetzung Deines Anspruchs erforderlich ist.
Ein Verkauf Deiner Daten findet nicht statt; es gibt keine Werbe- oder Profilbildungszwecke.
Wo die Daten liegen und wie sie geschützt sind
Die Unterlagen liegen in einer zugriffsbeschränkten Ablage, auf die nur die Kanzlei und die Sachbearbeitung Zugriff haben; die Ablage ist nicht öffentlich und nicht über einen Link erreichbar. Der Zugriff der Anwendung erfolgt über ein eigenes Dienstkonto.
Bevor eine hochgeladene Datei in die Akte wandert, liegt sie kurzzeitig auf dem Server der Anwendung, dort nur für das Konto lesbar, unter dem die Anwendung läuft.
Was wir ausdrücklich nicht behaupten: Eine inhaltliche Verschlüsselung der abgelegten Dateien findet derzeit nicht statt. Wir nennen an dieser Stelle bewusst keine Verschlüsselungs- oder Standortzusage, für die es keine Umsetzung gibt.
[von QE Capital zu ergänzen: Transportverschlüsselung (HTTPS), Serverstandort und Verschlüsselung der Ablage — sobald das Deployment steht, gehört die zutreffende Aussage hierher]
Wie lange wir die Daten speichern
Mandats- und Finanzierungsunterlagen unterliegen berufs- und abgabenrechtlichen Aufbewahrungspflichten; sie werden daher nicht gelöscht, solange diese Pflichten laufen oder Ansprüche geltend gemacht werden können.
[von QE Capital zu ergänzen: die verbindlichen Aufbewahrungsfristen je Datenart — vorgesehen sind derzeit fünf Jahre für Mandatsunterlagen (§ 12 RAO), sieben Jahre für abgabenrechtlich relevante Belege (§ 132 BAO) und drei Monate für die auf dem Server zwischengespeicherten Rohdaten; die Kanzlei muss das bestätigen, und die automatische Löschung muss vor dem Livegang eingerichtet sein]
Wenn wir Dich per E-Mail angeschrieben haben
Kommst Du über eine E-Mail-Ansprache zu uns, stammen Deine Kontaktdaten aus einer Liste unseres Partners. Gespeichert werden dort Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, die betroffenen Anbieter, die Verlusthöhe und der Nachweis Deiner Einwilligung. Angeschrieben wird nur, wer einen dokumentierten Einwilligungsnachweis trägt — ohne den erfolgt keine Ansprache.
[von QE Capital zu ergänzen: wer die Liste bereitstellt, wie und wann die Einwilligung eingeholt wurde und wie sie nachgewiesen wird]
Wenn Du einen Rückruf anforderst
Unsere E-Mail enthält einen Knopf, mit dem Du um einen Anruf bitten kannst. Er führt auf eine Seite mit einem kurzen Formular. Der bloße Aufruf dieser Seite speichert nichts — gespeichert wird erst, wenn Du dort den Knopf drückst. Erhoben wird dabei ausschließlich:
- Das gewünschte Zeitfenster: nachmittags (12–17 Uhr), früher Abend (17–19 Uhr), abends (19–21 Uhr) oder „egal“ — eine der vier Möglichkeiten, die das Formular anbietet.
- Eine Telefonnummer, wenn Du eine einträgst, höchstens 40 Zeichen lang. Sie ersetzt dann die Nummer, die uns bereits vorliegt; lässt Du das Feld leer, bleibt die vorhandene stehen.
- Den Zeitpunkt Deines Rückrufwunsches.
Zugeordnet wird der Wunsch über eine zufällige Kennung im Link Deiner E-Mail; Deine Adresse musst Du deshalb nicht noch einmal angeben. Von einer bereits vorliegenden Nummer zeigt die Seite nur die letzten drei Ziffern, weil ein Link weitergeleitet werden kann. Eine IP-Adresse und die Kennung Deines Browsers werden hier nicht gespeichert. Hast Du Dich zuvor abgemeldet, entsteht kein Rückrufwunsch — die Abmeldung bleibt bestehen.
Zweck ist der Anruf selbst: Im Gespräch gehen wir Deinen Fall durch — welcher Anbieter, welcher Zeitraum, wie hoch der Verlust ungefähr ist. Ohne Telefonnummer können wir nicht anrufen; dann melden wir uns per E-Mail. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Du bittest um diesen Anruf, und er dient der Anbahnung des Mandats und der Prozessfinanzierung.
Zusätzlich entsteht ein Vermerk, dass ein Rückruf gewünscht wurde, mit Deiner E-Mail-Adresse, dem Zeitpunkt und dem Zeitfenster. Er beruht auf unserem berechtigten Interesse, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Er belegt, dass Du um den Anruf gebeten hast, und er nimmt Deinen Eintrag aus dem weiteren Versand — eine Nachfassmail erhältst Du nicht mehr.
Die Angaben zum Rückruf stehen bei Deinem Eintrag und teilen dessen Speicherdauer. [von QE Capital zu ergänzen: die verbindliche Frist dafür — vorgesehen sind sechs Monate ohne Reaktion, danach wird der Eintrag anonymisiert; die Bestätigung steht aus, und die automatische Löschung muss vor dem Livegang eingerichtet sein]
Automatische Vorauswahl
Eine automatisierte Entscheidung im Sinn des Art. 22 DSGVO findet nicht statt. Das Formular weist allerdings Anträge automatisch ab, wenn der angegebene Nettoverlust unter 1.000 € liegt oder ein anderer als die vier genannten Anbieter betroffen ist. Diese Vorauswahl beruht auf zwei festen Regeln, nicht auf einer Bewertung Deiner Person.
Musst Du die Daten angeben?
Die Angabe ist weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrieben, aber für den Antrag erforderlich: Ohne die Pflichtfelder, die Ausweiskopie und die Unterschrift können Vollmacht und Prozessfinanzierungsvertrag nicht zustande kommen. Freiwillig ist allein das Feld „Empfehlung“.
Deine Rechte
Dir stehen gegenüber dem Verantwortlichen zu:
- Auskunft über die zu Dir gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO),
- Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO),
- Löschung, soweit keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht (Art. 17 DSGVO),
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO),
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO),
- Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf einem berechtigten Interesse beruhen (Art. 21 DSGVO),
- Widerruf einer erteilten Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO).
Wende Dich dafür an die oben genannte Adresse. Unabhängig davon kannst Du Dich bei der Aufsichtsbehörde beschweren:
Österreichische Datenschutzbehörde
Barichgasse 40–42, 1030 Wien
dsb@dsb.gv.at
Stand: 13. August 2026